Landesliga 5 und Verbandsliga 2
29. Februar 2004
Bielefeld


Landesliga 5: 

Platz Mannschaft 15.02.04
Borgholzhausen

29,02.04
Bielefeld

14.03.04
Borgholzhausen
25.04.04
Beverungen
Summe
1 Metropolitans
Bielefelder TC Metropol
1
11322
1
12211


2
2 FLAMIGERO
TV 1913 Dalhausen

2
32141
2
21352


4
3 Flash Fire
TSC Holiday Werther

3
25213
3
33123


6
4 Miss-Tique
SC Halle

4
54435
4
44634


8
5 Charisma
TUS Peckelsheim

5
63654
6
66745


11
6 Face to Face
SV Natzungen

7
97877

5
55477



12
7 Experience
SV Wormalia Wormeln

6
46566

7
77566



13
8
Galaxy
TSA d. TV Jahn Borgholzhausen

8
88788
8
89888


16
9
Nightfire
TSA d. TV Jahn Borgholzhausen

9
79999
9
98999


18

Wertungsrichter

A Christine Brand              TSC Dortmund
B Anja Hartmann                TSC Brühl
C Michaela Hockerts          JMD Abt. d. TSV Hochdahl 64
D Wolfgang Ksol                Grün-Gold-Casino Wuppertal
E Matthias Reiser               TC Grönegau Melle



Verbandsliga 2: 

Platz Mannschaft 29,02.04
Bielefeld
21.03.04
Wulfen
28.03.04
Borgentreich
09.05.04
Ibbenbüren
Summe
1 Saltamus
DJK Gütersloh
1
11134




2 Destination
TSA TG 68 Wersen Büren

2
27711




3 El viento
TSC Warendorf
3
74223





4
The Diamonds
DJK Gütersloh

4
43442




5 Surprise
SUS Enniger
5
36555




6 ESTEEM
TSA der Kf Borgentreich

6
62376




7
Frantic
TUS Ravensberg Borgholzhausen

7
55667




8 Change
Milsper Turnvereinigung

8
ZR




9
Courage
TSV Kastell-Dinslaken

9
ZR




10 SKY
TSA der Kf Borgentreich
10,5
VR




10 Art Company
TSZ Royal Wulfen

10,5
VR




12 Jazz Affair
TSC Ibbenbüren

12
VR





 Wertungsrichter

A Christine Brand              TSC Dortmund
B Anja Hartmann                TSC Brühl
C Michaela Hockerts          JMD Abt. d. TSV Hochdahl 64
D Wolfgang Ksol                Grün-Gold-Casino Wuppertal
E Matthias Reiser               TC Grönegau Melle


Flamigero weiter auf dem Weg zur Spitze

Esteem behauptet sich in der Verbandsliga


Am Wochenende trafen sich die Formationen zum zweiten Saisonturnier der Landesliga 5 und zu ihrem ersten Saisonturnier der Verbandsliga 2 in Bielefeld.

Nach ihrem Debüt vor zwei Wochen in Borgholzhausen hatten fast alle Tanzformationen der Landesliga 5 an sich und ihren Tänzen gearbeitet. Hier überzeugte besonders „Face to Face“ vom SV Natzungen, die beim letzten Turnier die Endrunde nicht erreicht hatten, sich aber diesmal  einen guten 5. Platz ertanzten. Trainerin Sonja Wiegand hatte die Anzahl der Tänzerinnen erhöht und die Choreografie entsprechend verändert. Aufstellungen wurden so viel deutlicher und auch die Qualität der Bewegungsabläufe hatte sich stark verbessert. Wenn „Face to Face“ auch bis zum nächsten Turnier in 3 Wochen weiter so hart arbeitet, dann steht einem Platz auf dem Treppchen nichts mehr im Weg.

Auch „Charisma“ aus Peckelsheim hatten an ihrer Choreo zu „Lift your head up“ von der Blood Hound Gang gefeilt und hier und da einige Stellen verändert. Leider kam die Power und Ausdrucksstärke, die den Tanz von „Charisma“ ausmacht, in Bielefeld nicht ganz so gut rüber wie vor zwei Wochen in Borgholzhausen, und sie mussten diesmal sich mit Platz 6 zufrieden geben. In der Gesamtwertung bleibt Peckelsheim aber der  5. Platz erhalten.

„Experience“ aus Wormeln musste diesmal auch den 6. gegen den 7. Platz tauschen. Die Damen zeigten ihre Choreografie zu James Bond eindrucksvoll und leistungsstark wie in Borgholzhausen, konnten aber die Wertungsrichter diesmal nicht ganz überzeugen.

Die Formation Flamigero aus Dalhausen, die mit ihrem Tanz zu einem vertonten Gedicht, das Publikum auf seiner Seite hatte, konnte erneut den zweiten Platz einfahren. Die jungen Damen wurden vom Lokalmatador Bielefeld erneut auf Platz 2 verwiesen. Flamigero brillierte besonders in der Endrunde, in der alle Hebungen und Sprünge fast fehlerfrei klappten. Auch kleine Unsicherheiten, die beim ersten Turnier noch zu sehen waren, waren von Trainerin Sonja Wiegand und ihren Tänzerinnen ausgemerzt worden.

Die Wertungsrichter an diesem Wochenende wollten die Mannschaften, egal ob Landes- oder Verbandsliga, vorne sehen, die mit ihren Choreografien mehr oder weniger „auf der sicheren Seite standen“. Im direkten Vergleich die Metropolitans des TC Metropol Bielefeld und „Flamigero vom TV Dalhausen: Die  Bielefelder Choreografie beinhaltet eine viel einfachere Schrittfolge und wirkt dadurch natürlich sehr synchron. Auch der technische Schwierigkeitsgrad besonders im Bereich Drehungen etc. war sehr niedrig, also auch keine große Gefahr einmal „daneben zu liegen“. Flamigero dagegen vertanzt ein Lied mit einem sehr schwierigen 6er-Takt und die im Tanz integrierten Hebungen und technischen Schwierigkeiten können schon eher mal zu einem „kleinen Wackler“ der einzelnen Tänzerinnen führen.

Aber was möchte der Wertungsrichter und besonders auch der Zuschauer? Eine Formation, die jahrelang dieselben Schritte, Choreografien und Ideen präsentiert und dafür alles bis ins Feinste sauber vertanzt oder eine Formation die auch mal was wagt und immer wieder mit ihren neuen Ideen für „Aha-Effekte“ sorgt, auch wenn sie hier und da mal einen minimalen Patzer hat.

In zwei Wochen treffen sich die hiesigen Formationen wieder zum erneuten Schlagabtausch in Borgholzhausen und man kann schon jetzt auf die Ergebnisse gespannt sein.

Im Anschluss an die Landesliga, mussten die Mannschaften aus der höheren Starklasse, der Verbandsliga, ran. Aus dem Kreis Warburg/Höxter haben sich hier nur 2 Mannschaften aus Borgentreich für den Start in dieser Leistungsklasse qualifiziert. „SKY“ und „ESTEEM“ der Kolpingsfamilie Borgentreich waren mit 10 weiteren Mannschaften angetreten, um die vorderen Plätze auszutanzen. In der Vorrunde zeigten sich alle Mannschaften sehr stark. „Sky“ schied mit ihrer Choreografie zu „In the shadows“ in der Vorrunde aus. Die Formation war nur mit 6 Tänzerinnen angereist und ihre Choreografie reichte nicht aus, sich gegen die anderen Mannschaften aus ganz NRW durchzusetzen. Die 6 Tänzerinnen füllten die Fläche mit ihrem Tanz nicht genügend aus und auch die Basis der Tänzerinnen hätte in dem Tanz mehr Schwierigkeiten zugelassen. Trainerin Magdalena Stollberg wird sich aber sicher bis zum nächsten Turnier auch noch einmal Gedanken machen und Tänzerinnen und die Choreografie besser einstellen. „Esteem“, in dieser Liga die jüngste Formation, zog mit ihrem Tanz in die Zwischenrunde ein und konnte sich sogar bis in die Endrunde behaupten. Trainerin Marina Söthe hatte ein Lied von Skin, „Carmen Queasy“, gewählt. Ein sehr getragener Song, der von den Tänzerinnen einiges an Dynamik und Power aberverlangt, um dem Tanz genügend Ausdrucksstärke zu verleihen. Die Wertungsrichter sahen Esteem am Ende auf Platz 6. Die Wertungen differierten in dieser Liga sehr stark, welches jetzt schon Rückschlüsse auf das nächste Turnier zulässt: Beim nächsten Turnier kann die Platzverteilung ganz anders aussehen. Die Borgentreicher Formationen und ihre Trainerinnen werden die nächsten 2 Wochen auf jeden Fall intensiv nutzen um ihre Platzierungen zu verbessern.


Fotos hier


| aktualisiert am 2. März 2004 |